Auf der Suche nach einem guten asiatischen Restaurant in Berlin sind wir auf Hachiko Ramen in der Kantstraße gestoßen. Das kleine Restaurant in Charlottenburg hat sich auf japanische Nudelsuppen spezialisiert und bietet verschiedene Ramen mit Miso- oder Shoyu-Brühe an. Besonders neugierig machte uns, dass die Brühe laut Restaurant mindestens acht Stunden lang gekocht wird.
Bei unserem Besuch wollten wir herausfinden, wie die Ramen tatsächlich schmecken, wie groß die Portionen ausfallen und ob sich ein Besuch lohnt. In diesem Erfahrungsbericht teilen wir unsere persönlichen Eindrücke zu Essen, Atmosphäre, Service und Preis-Leistungs-Verhältnis.
Hachiko Ramen in Berlin-Charlottenburg
Hachiko Ramen liegt in der beliebten Kantstraße, nicht weit vom Savignyplatz und dem Bahnhof Zoologischer Garten entfernt. Bei der großen Auswahl asiatischer Restaurants in dieser Straße ist es nicht leicht, hervorzustechen. Das Lokal wirkt jedoch einladend und bietet Sitzplätze im Innen- und Außenbereich. Namensgeber ist der japanische Akita-Hund Hachiko, der für seine außergewöhnliche Treue bekannt wurde.

Ganz in diesem Sinne möchte das Restaurant seine Gäste mit dem Geschmack der Ramen überzeugen. Die Nudeln bestehen aus Weizenmehl, Salz, Wasser und Kansui. Besonders viel Zeit fließt in die Brühe: Sie wird laut Restaurant mindestens acht Stunden gekocht und mit Miso verfeinert.
Atmosphäre und Einrichtung
Die Einrichtung von Hachiko Ramen ist eher funktional, wirkt aber dennoch gemütlich und einladend. Das Restaurant erinnert an die lebendigen Imbisslokale, die man aus vielen asiatischen Großstädten kennt. Statt eines ruhigen, eleganten Ambientes erwartet euch ein angenehmer Trubel mit guter Stimmung. Im hinteren Bereich könnt ihr den Ramen-Meistern dabei zusehen, wie sie die Nudelsuppen frisch zubereiten. Die lockere Atmosphäre eignet sich sowohl für einen Besuch zu zweit als auch für größere Gruppen. Dadurch ist Hachiko Ramen eine gute Adresse für ein unkompliziertes Mittag- oder Abendessen, bei dem eindeutig das gemeinsame Essen und die frisch zubereiteten Ramen im Mittelpunkt stehen.

Was wird auf der Speisekarte angeboten?
Im Mittelpunkt der Speisekarte stehen japanische Ramen mit unterschiedlichen Brühen und Zutaten. Zur Auswahl gehören unter anderem cremige Tonkotsu-Ramen mit Schweinebauch, Miso Beef, Miso Chicken, Shoyu Tantan, Meeresfrüchte und knusprige Ente. Auch vegetarische und vegane Varianten mit Miso oder Seitan werden angeboten.

Daneben gibt es Donburi-Reisschalen mit Rindfleisch, Lachs, Hähnchen, Curry oder Seitan. Als Vorspeisen stehen beispielsweise Gyoza, Spicy Wantan, Kimchi, Wakame und Edamame auf der Karte. Wer danach noch etwas Süßes möchte, kann zwischen Mochi und Mochi-Eis wählen. Mittags werden außerdem verschiedene Ramen-Kombinationen mit einer Beilage angeboten.
Wie schmeckt das Essen?
Wir haben uns für die Miso Beef Ramen und die Tonkotsu Ramen entschieden. Die Miso Beef Ramen überzeugten mit einer angenehm würzigen Brühe. Das marinierte Rindfleisch war pikant, aber nicht übertrieben scharf, sodass der Geschmack der übrigen Zutaten erhalten blieb. Seetang, Frühlingszwiebeln, Gemüse, Erdnüsse und Ei waren gut aufeinander abgestimmt und sorgten für eine interessante Mischung unterschiedlicher Aromen und Konsistenzen.

Miso-Suppe kannten wir bereits von früheren Restaurantbesuchen. Auch die Tonkotsu Ramen haben uns geschmeckt: Die cremige Brühe war aromatisch, der Schweinebauch gut zubereitet und die Kombination mit Gemüse, Seetang, Frühlingszwiebeln und Ei insgesamt sehr lecker.
Außerdem könnt ihr euch einen heißen Genmaicha-Tee bestellen – er schmeckt wirklich sehr gut.

Die Mochi sind angenehm weich und leicht süß – ein köstlicher kleiner Nachtisch und der perfekte Abschluss eines gelungenen Essens.

Der warme, mild-aromatische Genmaicha-Tee harmoniert wunderbar mit den weichen, leicht süßen Mochi. Das feine Röstaroma des Tees und die angenehme Süße der Mochi ergänzen sich perfekt – ein köstlicher und leichter Abschluss des Essens.
Unser Fazit zu Hachiko Ramen
Unser Besuch bei Hachiko Ramen hat uns insgesamt gut gefallen. Das Restaurant bietet eine lockere, lebendige Atmosphäre, die an typische Imbisslokale in Asien erinnert. Sowohl die Miso Beef Ramen als auch die Tonkotsu Ramen waren aromatisch, schön gewürzt und mit gut aufeinander abgestimmten Zutaten zubereitet.
Besonders angenehm fanden wir, dass die Miso Beef Ramen pikant, aber nicht übermäßig scharf waren. Die cremige Tonkotsu-Brühe und der zarte Schweinebauch konnten ebenfalls überzeugen. Wer in der Kantstraße unkompliziert japanische Nudelsuppen genießen möchte, findet hier eine empfehlenswerte Adresse. Wir würden Hachiko Ramen auf jeden Fall erneut besuchen



